Einen Umzug selbst organisieren – was müssen Sie beachten?

Mit dem passenden Werkzeug den Umzug meistern
Mit dem passenden Werkzeug den Umzug meistern
Sie haben Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, die Ihnen bei Ihrem Umzug helfen? Wunderbar! Das erspart Ihnen enorme Kosten und Sie sind nicht auf die Termine eines Umzugsunternehmens angewiesen. Wir geben Ihnen einige Tipps zur Organisation im Vorfeld. Mit dem richtigen Material vermeiden Sie Schäden an Ihrem Inventar und sind bestens gerüstet.

Kisten, Kartons und Boxen

Beginnen Sie früh genug mit der Planung. Wenn Sie nicht rechtzeitig alle Kisten packen können, verzögert sich der gesamte Ablauf oder Sie müssen Inventar zwischenlagern. Fragen Sie Freunde und Bekannte nach stabilen Kartons. Diese sollten verschließbar sein, damit Sie sich stapeln lassen und am besten Griffe haben, um das Tragen zu erleichtern. Bananenkisten haben sich bewährt, aber auch andere Kartons funktionieren als Umzugskisten. Dafür müssen Sie nicht lange im Baumarkt suchen und auch nichts bezahlen. Fragen Sie zuerst in Geschäften nach. Oftmals werden große, stabile Kartons direkt nach dem Auspacken der Waren entsorgt. Wichtig ist, dass alles gut hineinpasst und nicht gequetscht wird. Es sollte auch nicht klappern oder wackeln, um Schäden zu vermeiden.

Polstern, schützen und befestigen

Besonders bei sehr empfindlichem Inventar wie Geschirr, Lampen und Dekorationsgegenständen sollten Sie auf eine bruchsichere Verpackung achten. Seidenpapier oder Zeitung eignet sich hier am besten. Letzteres haben Sie sicherlich ohnehin in Ihrem Haushalt oder können es leicht beschaffen. Seidenpapier erhalten Sie in Baumärkten. Klebeband benötigen Sie für das Verschließen der Umzugskartons. Matratzen werden mit speziellen Matratzenhüllen aus Folie geschützt. Diese erhalten Sie ebenfalls im Baumarkt oder in Bettenfachgeschäften. Wenn es um das Einladen des Inventars geht, sollten Sie ebenfalls einige Dinge beachten. Halten Sie Decken bereit, um empfindliche Möbel zu schützen. Die Einzelteile Ihrer Möbel sollten nicht direkt aufeinander aufliegen beim Transport. Dadurch zerkratzen sie leicht. Ebenfalls dabei sein sollte natürlich ein Werkzeugkoffer mit den wichtigsten Utensilien. Dazu gehören auf jeden Fall verschiedene Schraubendreher, Inbusschlüssel, eine Bohrmaschine, ein Akkuschrauber, Hammer, Zangen, eine Wasserwaage und ein Zollstock. So lassen sich die Möbel leicht wiederaufbauen.

Eine sichere Fahrt – der Umzugstransport

Sie haben das Glück und jemand in Ihrem Umfeld oder Sie selbst besitzen einen Transporter? Perfekt. Ebenfalls geeignet ist ein vollständig geschlossener Anhänger. Wichtig dabei ist der Innenraum. Es sollten Befestigungshaken an den Wänden angebracht sein. An diesen Sicherungspunkten machen Sie Ihr Inventar fest. Dazu können Sie Expander, Seile und Spanngurte verwenden. Es sollte nicht wackeln und die Möbelteile sollten nicht gegeneinanderschlagen. Eine Serie von Kratzern auf der Schrankfront sieht nicht schön aus. Ist alles sicher verpackt, verstaut und festgezurrt, kann es losgehen. Denken Sie auch an einen Rollwagen oder eine Sackkarre. Damit lassen sich schwere Gegenstände leichter transportieren und Sie müssen Ihren Helfern beim Ausladen nicht allzu viel zumuten. Haben Sie zuverlässige Zügelhelfer? Nun müssen diese nur noch am Umzugstag bereitstehen. Wir wünschen Ihnen einen sicheren Umzug und viel Freude in Ihrer neuen Wohnung!

Hier finden Sie noch einmal eine Checkliste für das benötigte Material:

  • Rollwagen und Sackkarre
  • Fahrzeug mit Sicherungspunkten an den Wänden
  • Sicherungsmaterial wie Seile, Spanngurte und Expander
  • Plastikfolien / Matratzenhülsen
  • Seidenpapier / Zeitungspapier
  • Licht
  • Werkzeug (Schraubendreher, Hammer, Zangen, Inbusschlüssel, Akkuschrauber etc.)
  • Klebeband
  • Decken